Herr Schmidt und Herr Friedrich

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Der preiswürdige Dokumentarfilm von Ulrike Franke und Michael Loeken über das profane Ende einer großen Liebe vereint Komik mit Traurigkeit.
(Andrea Kaiser, Die Zeit, 22. November 2001)

Vielleicht aber wird er irgendwann ein wenig glücklich sein, wenn er sich wieder anschauen kann, wie Ulrike Franke und Michael Loeken ihrer beider Zusammenleben portraitierten: Ein schöneres Erinnerungsgeschenk kann sich der hinterbliebene Herr Schmidt nicht wünschen.
(Sybille Simon-Zülch, epd Medien, 1. Dezember 2002)

Die Filmemacher beschränken sich auf die Rolle der sypathisierenden, aber distanzierten Beobachter, die weder persönlich noch als Off-Kommentatoren in Erscheinung treten. (...) Herr Schmidt und Herr Friedrich lehrt uns mit einfachen filmischen Mitteln, dass es doch ein halbwegs richtiges Leben im falschen geben kann.
(Raimund Gerz, epd Film, Dezember 2002)

Mit mitreißendem Humor und unerschütterlichem Optimismus überträgt der Film ein Gefühl dafür, was die Herren Schmidt und Friedrich hinter sich gelassen und auf sich genommen haben, um ein gemeinsames Leben führen zu können.
(cm, Blickpunkt:Film, Nr. 49/2002)

Schon mit den ersten ruhigen Bildern baut der Film eine stille Melancholie auf, die die Diskrepanz zwischen erträumter Glückverheißung und wirklichem Leben spürbar werden lässt.
(Hans Messias, Filmdienst, Nr. 25/2002)

Der Dokumentarfilm Herr Schmidt und Herr Friedrich von Ulrike Franke und Michael Loeken ist vieles zugleich, eine Erinnerungsreise, ein sensibles Portrait und auch ein Dokument der Liebe sowie der deutsch-deutschen Vergangenheit und des Lebens in der bundesdeutschen Provinz heute.
(Bettina Göcmener, Berliner Morgenpost, 12. Dezember 2002)

Die finale, scheinbar lakonische Nachricht vom Tod Wilfrieds steht für die gleichermaßen präzise wie integere Arbeit des Regieduos. Keinen Augenblick lang begegnen Franke und Loeken ihren Gesprächspartnern mit einer Draufsicht, stets wird die Augenhöhe gewahrt. Die kuriose Leidenschaft für Schlagerschnulzen wird ebenso wie die homosexuelle Beziehung ohne jeden Kommentar als Lebensentwurf akzeptiert.
(Claus Löser, taz, 12. Dezember 2002)
 
Herr Schmidt und Herr Friedrich, Filmsequenz

Kommode mit Arrangement

 
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