Herr Schmidt und Herr Friedrich

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Regie:
 Ulrike Franke, Michael Loeken
Drehbuch:
 Ulrike Franke, Michael Loeken
Kamera:
 Jörg Adams
Ton:
 Csaba Kulcsar, Nikolaus Kindlovits, Olav Gross
Schnitt:
 Timothy McLeish
Produktion:
 Viola von Liebieg
Redaktion:
 Dagmar Filoda
Co-Produktion:
 NDR
Förderung:
 Filmförderung des NDR in Niedersachsen, filmbüro NW
Länge:
 69 Min.
Jahr:
 2001
Die beiden Herren führen ein Leben voller Leidenschaft fürs Triviale, und sie führen eine ziemlich gute Ehe. Die begann viele Jahre vor dem Mauerfall, als der eine im Westen kaufmännischer Angestellter war und der andere in Ostberlin kellnerte. Mit der bezahlten Arbeit ist es längst vorbei. Als Langzeitarbeitslose müssen die beiden Mittfünfziger die Sinnfrage Tag für Tag aufs Neue beantworten. Dabei helfen allerlei Hobbies wie Minigolf, der Garten, der Holzkohlegrill, vor allem aber die hingebungsvolle Pflege verschiedener Kollektionen. Gesammelt werden Schallplatten, Videokassetten, Wandteller, Spielzeugeisenbahnen, Briefe, Stasi-Akten. Wilfried und Kuddel zeigen ihre Dinge her, öffnen bereitwillig Schränke, Vitrinen, Kartons und Alben. Und sind mitunter selbst hingerissen von der Ordnung, die in den Altären ihrer Erinnerungen herrscht.

Herr Schmidt und Herr Friedrich lassen uns teilhaben an ihrem Leben. Sie fesseln und verwundern uns, rühren uns, und vor allem bringen sie uns zum Lachen. Aber Vorsicht! Wer sich hier über zwei Spießer amüsiert, der erkennt immer auch den Spießer – in sich selbst.
 
Herr Schmidt und Herr Friedrich, Filmsequenz

Kommode mit Arrangement

 
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